Das digitale Zeitalter braucht mutige Menschen

Neujekte – Business Engineering im digitalen Zeitalter

Noch ist nicht absehbar, wohin technologische Entwicklung und die Digitalisierung in wirtschaftlicher, politischer und sozialer Hinsicht führt. Dass die Entwicklung rasant vorangeht, darüber ist sich die Fachwelt allerdings einig.

Unternehmen müssen sich am Markt behaupten oder sich neu definieren. Arbeitskräfte müssen die nötigen Kompetenzen und Fähigkeiten mitbringen oder noch aufbauen. Neujekte© von B-Vision bewegen sich genau in diesem Umfeld.

Es sind die Menschen, die den Erfolg der Wirtschaft erst ermöglichen und es ist die Gesellschaft, die für geeignete Rahmenbedingungen sorgt. Daher ist den Arbeitskräften besondere Beachtung zu schenken. Information, Fähigkeiten und Perspektiven im digitalen Zeitalter verhindern diffuse Ängste, erlauben rechtzeitige Massnahmen und verhindern politische Überreaktionen bzw. beugen bösen Überraschungen vor.

Arbeiten im digitalen Zeitalter …

Dank der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien arbeiten wir heute bereits in neuen Arbeitsplatzkonzepten und flexiblen Arbeitsmodellen. Informiert und kommuniziert wird in sich ständig verändernden Netzwerken, konsumiert wird online und anstatt Dinge zu besitzen, „sharen“ wir sie. Leben und Arbeiten findet nebeneinander statt und spielt sich schon zu einem grossen Teil „mobile“ ab. Daran haben wir uns inzwischen gewöhnt.

Digitalisierung, Automatisation, künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, sowie neue Druckverfahren, das Internet of Things, etc. versprechen uns weitere Chancen. Entwickeln sich daraus neue, intelligente und ökonomisch interessante Anwendungsmöglichkeiten werden sie bald zu lukrativen Geschäftszweigen und von den Unternehmen eingeführt. Sind die neuen Technologien erst einmal anwendungsbereit und ist ihre gesellschaftliche Akzeptanz gegeben, werden Unternehmen sie rasch implementieren. Sie werden Bestandteile der betrieblichen Prozesse und Wertschöpfungsketten.

Unternehmen beschäftigen sich mit neuen Konkurrenten und überprüfen ihre bis dato funktionierenden Geschäftsmodelle. Der Druck des Marktes und inwieweit die Mitarbeitenden diese Veränderungen mittragen, entscheiden letztlich über Gewinn oder Verlust des Unternehmens.

Als Arbeitnehmer werden wir mit einer neuen Arbeitswelt konfrontiert, in welcher Algorithmen aus unserem Erfahrungswissen mehr machen können, als wir uns vorstellen können. Wir werden früher oder später gezwungen, Aufgaben an Maschinen und Systeme abzugeben. Diese arbeiten schneller, effizienter und zuverlässiger. Arbeitsinhalte und Berufsbilder wandeln sich damit, und zwar rasch und einschneidend.

Davon betroffen sind auch akademische Berufe!

Nicht alle aktiv im Arbeitsprozess stehenden Generationen werden mit dem digitalen Zeitalter Schritt halten. Es gibt Generationen (v.a. ü40), die mehr zu verlieren haben als andere. Zudem werden neue Jobs nicht in der gleichen Geschwindigkeit geschaffen, in welcher Jobs von neuen Technologien überholt werden.

Wir können es uns nicht leisten, auf erfahrene, arbeitsfähige Menschen zu verzichten. Es ist daher wichtig, sich nicht vor der technischen Entwicklung zu verstecken oder sie zu ignorieren. Persönlich, sozial und kulturell halten wir mit diesem Veränderungstempo (noch) nicht Schritt.

Sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen ist evolutionsgeschichtlich gesehen der aussichtsreichste Weg „zu überleben“.

… so kriegen Sie die Kurve.

  1. Wissen ist Macht: Informieren Sie sich über die sogenannten Megatrends und neuen Technologien. Was können diese, welche Ihrer Fähigkeiten könnten potentiell damit obsolet werden und welche nicht. Diskutieren Sie mit Ihren Bekannten, Ihren Kinder, Ihren Freunden,… . Machen Sie sich ein Bild davon, wohin das Unternehmen, in welchem Sie arbeiten, steuert. Besprechen Sie diese Entwicklungen auch mit Ihrem Chef und stellen Sie an Unternehmensveranstaltungen Fragen dazu.
  2. Fitness führt zu mehr Beweglichkeit: Machen Sie eine ehrliche Standortbestimmung mit sich selber. Wie steht es wirklich um Ihre digitale Fitness? Welche Technologien sind für Ihren Beruf relevant? Können Sie Diskussionen zu diesen folgen und mitreden? Welche Technologien nutzen Sie bereits, welche verunsichern Sie? Denken Sie daran, Fitness entsteht mit gezieltem Training. Probieren Sie neue Technologien aus, nutzen Sie diese auch für Ihre Weiterbildung. Besuchen Sie z.B. Tutorials im Internet. Vielleicht möchten Sie künftig ja auch etwas ganz anderes machen als bisher. Auch dafür braucht es Training. Reden Sie sich nicht ein, was alles nicht geht. Suchen Sie nach Geschichten und Personen, die genau das machen, was Ihnen vorschwebt.
  3. Selbstreflexion hilft den richtigen Weg zu finden: Setzen Sie sich mit Ihren bewussten und unbewussten Wünschen und Zielen auseinander. Decken Sie Handlungsmuster auf, die Sie behindern. Suchen Sie sich Menschen, die Sie unterstützen und tauschen Sie sich mit diesen aus. Holen Sie fremde Meinungen ein, vergleichen Sie ohne zu bewerten ihr Eigenbild mit dem Bild, das Ihr Chef, Ihre Mitarbeitenden, Ihre Freunde, Familie, etc. von Ihnen haben. Das gibt Ihnen wertvolle Hinweise. Thematisieren Sie auch das Scheitern. Wie gehen Sie damit um und was hilft Ihnen?
  4. Aktiv Veränderungen angehen: Was wäre der ideale Jobinhalt für Sie? Mit welchen Themen würden Sie sich gerne innerhalb der Firma beschäftigen? Achten Sie darauf, was Sie glücklich macht und Ihnen Energie gibt. Definieren Sie Ihre Ziele und kommunizieren Sie diese. Es wird Hindernisse geben. Fokussieren Sie sich nicht darauf, sondern auf Ihren Wunsch und Ihr Ziel. Suchen Sie nach Verbündeten, Unternehmen, Communities, etc. die Sie weiterbringen können. Kleine Schritte sind ok. Die Komfortzone zu verlassen braucht Mut.
  5. Sie entscheiden, welche Rolle Sie in der Arbeitswelt 4.0, im digitalen Zeitalter spielen: Wenn Sie einordnen können, wo Sie stehen und wissen, was Sie von sich und der Arbeitswelt erwarten, haben Sie die Zügel in der Hand und können bestimmen, in welche Richtung Sie gehen wollen. Sie können rechtzeitig agieren und die Entwicklung mitbestimmen.

Arbeitswelt 4.0 und Projekt-Strukturen

Arbeitskräfte suchen heute interessante Aufgaben. Karriere soll in Etappen, mit Abzweigungen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten möglich sein. Regelmässige Veränderung, neue Herausforderungen, ein berufliches Weiterkommen mit attraktiven und herausfordernden Aufgaben sind entscheidend. Man findet Gefallen an unkonventionellen Lebens- und Beschäftigungsformen.

Unternehmen sehen sich konfrontiert mit der schleichenden Auflösung des traditionellen Modells des Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnisses. Dies wirkt sich auch auf die Unternehmenskultur und-strukturen aus. Kleinere Teams mit hoher Vernetzung (network of teams) liefern schneller Resultate, sind persönlich höher engagiert und verfolgen die erhaltenen Ziele konsequenter. Flexibilität und Agilität gelten als wichtige Unternehmenskompetenzen und auch das Führen in komplexen Systemen verlangt nach neuen Fertigkeiten.

Gutes Projekt-Management setzt System- und Menschenkenntnis voraus.

Kontext & Systeme

Eine zielgerichtete und effiziente Fokussierung auf eine Aufgabe/ein Projekt kann nur nach einer Auseinandersetzung mit deren Kontext und des zugehörigen Systems erfolgen. All zu oft wird dieser Schritt ausgelassen. Die eingesetzten Ressourcen erbringen nicht die volle Leistung. Verzögerungen, Misserfolge und unzufriedene Betroffene sind vorprogrammiert.

Daher sind mir diese Themen besonders wichtig: Geschichte des Unternehmens und des Projekts, Zukunftspläne inkl. deren Kommunikation, offene und verdeckte Zielsetzungen, strategische Rahmenbedingungen sowie andere Voraussetzungen, bisherige Erfolge und Misserfolge inkl. deren Hintergründe, Treiber, Netzwerke, unerledigte Themen, unausgesprochene Erwartungen,…

Setup & Methoden

Ein auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Beteiligten ausgerichtetes, transparentes, einfach und gut strukturiertes Setup des Projekts ist die Basis effektiver Kollaboration und Kooperation. Erfolgreiche Projekte leben zudem von Freiräumen, Intuition und Kreativität. Bekannte Methoden, Modelle und Tools werden als Werkzeuge und Denkhilfen eingesetzt und Ihnen nicht als Lösungen verkauft.

Menschen & Veränderungen

Ich arbeite gerne mit Menschen. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten möchte ich richtig einsetzen, so dass sie und das Projekt Erfolg haben. Das Wissen und die Kompetenz, Motivationen und Potenziale wahrzunehmen, Veränderungen in Menschen anzustossen, diese zu unterstützen, zu trainieren und zu festigen, setze ich gezielt in Projekten ein.

Projekte haben direkten oder indirekten Einfluss auf das Gesamtsystem, auf Strukturen, Prozesse und Menschen. Diese Einflüsse zu kennen, sie zu kommunizieren und zu steuern ist entscheidend. Veränderungen müssen erarbeitet werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben sie mir.

Mobile: 076 382 52 82